Gomera

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Gomera, eine nahezu kreisrunde Insel mit einem Durchmesser von 25 Kilometern ist die zweitkleinste Insel des Kanaren-Archipels. Gleichzeitig ist sie auch die wildeste und unzugänglichste Insel des ganzen Archipels. Wenn ich schon zu La Palma gesagt hatte, sie sei eher für Wanderer als für Badeurlauber geeignet, gilt dies umso mehr für Gomera.
Die touristische Erschließung Gomeras begann erst mit dem Beginn der 80er Jahre. Bis dahin hatte die Insel allenfalls als Geheimtip unter Aussteigern einen Namen.
Das Bewusstsein für die Einzigartigkeit der Natur ist somit länger als anderswo erhalten geblieben und so konnte die Insel bis heute viel Natürlichkeit und besonders ihren wohl einzigartigen Nebelurwald bewahren, der 1986 von der UNESCO zum Welt-Naturerbe der Menschheit erklärt wurde und seitdem seine Besucher mit seiner geradezu mystischen Erscheinung in seinen Bann zieht. Aber auch außerhalb des Garajonay-Nationalparks hat Gomera dem wanderfreudigen und naturverbundenen Besucher so manches Juwel zu bieten...

Wer sich für den Urlaub auf Gomera entscheidet sollte insbesondere folgende Voraussetzungen mitbringen:
1. Ein wenig Zeit für die An- und Abreise
2. Eine vernünftige Wanderausrüstung, bestehend mindestens aus Wanderschuhen, Rucksack und Regenbekleidung
3. Eine wenig Kondition, denn ebene Strecken sind auf Gomera selten anzutreffen. Es geht entweder bergan oder bergab, und das meistens in einem recht steilen Winkel
4. Eine Liebe zur Natur

Die Anreise

Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten auf die Insel zu gelangen aber eines gibt es nicht: eine Direktverbindung zwischen Deutschland und Gomera. Gomera hat zwar einen Flughafen, aber die kurze Start-/Landebahn reicht lediglich für kleine Inlands-Flieger und keineswegs für große Urlaubsflieger.

Also führt die Reise zunächst mit dem Flugzeug nach Teneriffa. Gelandet wird entweder auf Los Rodeos (im Norden) oder wie bei uns auf Reina Sofia im Süden. Der Flughafen im Süden ist besser, da der notwendige Transfer zum Hafen von Los Cristianos wesentlich kürzer ist.
Von Los Cristioanos aus geht die Fähre hinüber nach Gomera. Es existieren drei verschiedene Fährtypen. Eine "konventionelle" langsame Fähre mit einer Überfahrtzeit von ca. 1.5 Stunden und eine Expressfähre mit einer Zeit von ca. 40 Minuten mit dem Zielhafen San Sebastian. Individueller und speziell für Reisende mit dem Ziel Valle Gran Rey bequemer ist der sogenannte Garajonay-Express, der zwischen Los Cristianos, San Sebastian und Valle Gran Rey mehrmals täglich pendelt.

Welche Fähre Sie auch immer benutzen, schon bald liegt der Hafen von Los Cristianos hinter einem und Gomera kommt in Sicht.

Im Regelfall in San Sebastian angekommen, geht es dann weiter zum eigentlichen Urlaubsdomizil.

Unser Hotel

Da wir uns nach den Anstrengungen des Wanders ein wenig Komfort gönnen wollten hatten wir uns für das Hotel Jardin Tecina in Playa Santiago entschieden. Rückblickend gesehen zumindest in unseren Augen eine sehr gute Wahl.
Playa Santiago, an der Südküste gelegen, bieten nahezu eine Garantie auf Sonne und ist ein gemütlicher verschlafener Ort.
Das Hotel liegt auf einem Berg gelegen oberhalb des Ortes. Man kann zu Fuß vom Hotel aus in den Ort und zurück laufen, bequemer geht es allerdings mit dem Aufzug, der durch den Felsen hindurch vom Hotel aus 50 Meter tiefer auf die Höhe des Küstenortes führt.
Das Hotel bietet eine Reihe von Pools, bemerkenswert ist aber insbesondere der liebevoll angelegte Hotelgarten, für dessen wirklich lohenswerte angebotene Führung drei Stunden zu veranschlagen sind und der sich immer wieder zu einem Abendspaziergang nach dem Essen anbietet.

Die Hauptstadt San Sebastian

Wer sich denn unter der Hauptstadt San Sebastian Trubel und Shoppingmeilen vorstellt liegt falsch. Es handelt sich um ein kleines Städtchen. Ein Stadtrundgang ist somit keine langwierige Angelegenheit, aber dennoch interessant.

Impressionen unserer Ausflüge und Wanderungen

Wanderung zwischen Laguna Grande und dem Garajonay

Wanderung zwischen Las Hayes und Jardin de Las Creces

Zwischenstop beim Roque de Agando

Wanderung zwischen El Guro, Barranco de Arure und Salto de Agua

Wanderung rund um El Cedro

Durch den Norden: Vallehermoso, Las Rosas, Centro de Visitantes, Agulo

Rund um Valle Gran Rey: Vueltas, La Puntilla, Raso de la Bruma

Umgebung der Quelle von Epina

Der äußere Nordwesten

Gerade in höheren Lagen ist öfter auch mit Regen zu rechnen.



Auf dieser Seite gibt es weitere interessante und nützliche Informationen über La Gomera.



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